1. Obergeschoss
Die einladende breite Treppe, die schon bei vielen Film- und Fernsehaufnahmen als Hintergrund gedient hat, führt in die zentrale Halle des ersten Obergeschosses. Säulen, Pilaster, kräftige Stuckprofile sowie zwei Gipsabgüsse nach lebensgroßen antiken Statuen zeichnen diesen in Formen der Neorenaissance gehaltenen Raum besonders aus, während die angrenzenden ehemaligen Wohnräume der Maria Zanders ihre ursprüngliche Innenausstattung bis auf Reste des Deckenstucks verloren haben.

Treppenhaus mit Wandarbeit von Yoko Terauchi
Hier befand sich einst auch die Hauskapelle. Heute dienen diese weitgehend neutralen Räume zur Präsentation von Wechselausstellungen und werden wegen ihrer großzügigen Dimensionierung, ihren abwechslungsreichen Lichtverhältnissen und ihres unterschiedlichen Zuschnitts von Künstlern und Besuchern sehr geschätzt.

Die Halle im 1. Obergeschoss
Die Atmosphäre privaten, wenn auch großbürgerlichen Wohnens wird als angenehme Voraussetzung einer intimen und zugleich intensiven Begegnung mit Kunst erlebt und teilt sich jedem noch mit. Auf dieser Gebäudeebene wird zumeist die SammlungPapier als künstlerisches Medium in wechselnden Auswahlen gezeigt.
Hinweis für Behinderte
Das Haus ist behindertengerecht eingerichtet und über eine Rampe auch für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich. Die einzelnen Geschosse sind durch einen Aufzug bequem zu erreichen.
